Projekte


Das Kennzeichen der FoBeG-Projekte ist das Arbeiten in interdisziplinären Teams. Einige der Projekte, die in den letzten Jahren im Rahmen des FoBeG geplant und realisiert worden sind, seien hier beispielhaft benannt:


  • Überbringen schwieriger Botschaften: Barrieren und Chancen der interprofessionellen Versorgung

    In diesem, von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Forschungsprojekt werden Prozesse beim Überbringen schwieriger Botschaften durch Ärzte und Ärztinnen und Pflegende untersucht, um Verbesserungspotenziale – besonders der Kommunikation – im multiprofessionellen Team ermitteln zu können. Das Projekt wird von Dr. Patricia Hänel geleitet und bis Ende 2019 laufen. Näheres unter medizin-konzepte.de


  • Pflegepraxiszentrum für geriatrische digitale Assistenz (PPZ-Berlin)

    Das PPZ-Berlin integriert innovative Pflege-Informationstechnologien in den geriatrischen Pflegealltag verschiedener Settings. Die ASH Berlin hat dabei vor allem die Aufgabe der gesundheitsökonomischen Evaluation der getesteten digitalen Lösungen. Mittelgeber: BMBF, Projektlaufzeit bis 02/2022, Link zum Projekt: ash-berlin.eu/forschung


  • Strategiepapier für eine vollständig hochschulischen Ausbildung der Therapieberufe (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie)

    Im Auftrag des Hochschulverbunds Gesundheitsfachberufe (HVG) und VAST, dem Dachverbund der therapeutischen Schul- bzw. Lehrerverbände, ist dieses Strategiepapier unter Leitung von Prof. Jutta Räbiger und Joachim Rottenecker entwickelt und im Nov. 2018 veröffentlicht worden. Es belegt und begründet die Notwendigkeit und Machbarkeit einer vollständigen Akademisierung der drei therapeutischen Berufe und wird von Berufs- und Schulverbänden unterstützt. hv-gesundheitsfachberufe.de


  • Entwicklung und Evaluation von Maßnahmen der strukturierten Transition und Integration migrierter ÄrztInnen in deutsche Rehakliniken

    In diesem Forschungsprojekt an der ASH werden Maßnahmen zur Unterstützung der Transition, Einarbeitung und Integration migrierter Ärztinnen und Ärzte in deutsche Rehabilitationskliniken entwickelt und getestet. Dies entspricht nationalen und internationalen Forderungen nach systematischer Förderung von Interkulturalität in der Arbeitswelt. Das Projekt wird von Dr. Patricia Hänel und Prof. Theda Borde geleitet und von der Deutschen Rentenversicherung Bund gefördert. Näheres unter ASH-Forschungsprojekte


  • Wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs ‚Physiotherapie‘ nach § 63 SGB V zur Erprobung der Blanko-Verordnung

    Die Evaluation des Modellprojektes wurde der Alice Salomon Hochschule unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Räbiger übertragen, die statistische Auswertung oblag Dipl.- Med. Susanne Woskanjan. Die Träger des Modellprojektes sind die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin sowie der Verband Physikalische Therapie (VPT) Berlin-Brandenburg. Der Modellversuch wurde in den Jahren 2013-16 (Hauptphase) in der Region Berlin – Brandenburg durchgeführt. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte im Jahr 2017, die Evaluationsergebnisse sind veröffentlicht, Näheres unter: ikkbb.de


  • Einführung von Kompetenzmanagement in Unternehmen der Altenpflege

    Das Projekt wurde von Prof. Bettig geleitet, vom BMBF im Programm SILQUA-FH gefördert und hatte eine Laufzeit bis 2017. Nähres unter: CompCare_Leitfaden


  • Medizinisch-pflegerische Versorgungsmuster ambulanter onkologischer Patienten im Stadt-Land-Vergleich (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern)

    Das Projekt unter Leitung von Prof. Räbiger hat am 1. April 2013 begonnen und wurde vom Institut für Angewandte Forschung Berlin (IFAF) für zwei Jahre begleitet. Näheres unter: mpv-krebs


Weitere Projekte und Projektideen haben im FoBeG als einem ‚Forum von Wissenschaftler/innen verschiedener Disziplinen‘ ihren Anfang genommen. Zu nennen ist z. B. die Entwicklung von Fernstudienelementen in den Bereichen Pflege sowie Physio- und Ergotherapie, die Beteiligung von FoBeG-Mitgliedern an Forschungsanträgen der ASH mit anderen Hochschulen (z.B. Charité Universitätsmedizin Berlin, HWR Berlin, Hochschule für Gesundheit Bochum, Hochschule Hildesheim) sowie an Vorhaben zur Qualitätssicherung und Evaluation von Studium und Lehre.

Rück- und Ausblick

Nach langjähriger Arbeit als An-Institut ziehen wir eine positive Bilanz. Es ist gelungen, Forscher/innen verschiedener Disziplinen zusammen zu bringen und gemeinsame Projekte zu realisieren.
In einem nächsten Schritt wird die stärkere Einbindung von Student/innen und Studienabsolvent/innen in die Arbeit von FoBeG angestrebt.